Ein Haushalt auf mehreren Ebenen
In einem Haus verteilt sich der Hausstand über Jahre nach oben und nach unten. Das Gute liegt im Wohnbereich, das Praktische im Souterrain, das Selten-Gebrauchte unter dem Dach. Beim Umzug muss all das denselben Weg nehmen, und dieser Weg führt über Treppen.
Deshalb sehen wir uns bei der Besichtigung jede Ebene an, in der etwas steht. Sperrige Möbel, die im Haus aufgebaut wurden, zerlegen wir, damit sie überhaupt durch Türen und Treppenhaus passen, siehe Möbelmontage. Wo ein Stück auch zerlegt nicht hinauskommt, ist ein Möbellift über Balkon oder Fenster die schonendere Lösung.
Auch der Weg von der Haustür bis zum Fahrzeug gehört dazu. Führen Stufen oder ein längerer Vorgarten dorthin, verlängert das jeden einzelnen Gang, und daran entscheidet sich die Dauer eines Umzugstags oft mehr als an der Wohnfläche.
Der Umzug in eine Wohnung ohne Treppen
Die neue Wohnung ist meist kleiner und liegt ebenerdig oder wird über einen Aufzug erreicht. Damit ändert sich die Frage: Nicht mehr, was in ein Haus passt, sondern was in vier oder fünf Räume passt.
Ein Grundriss und die Zimmermaße der neuen Wohnung sind dafür die beste Grundlage. Legen Sie damit vor dem Packen fest, welche großen Möbel wirklich mitkommen. Bei einer Einrichtung oder im betreuten Wohnen lohnt sich zusätzlich die Frage, wie viel eigenes Mobiliar dort erlaubt ist.
Wenn das Haus noch eine Weile bleibt
Nicht immer muss alles an einem Tag passieren. Solange Sie noch Zugang zum Haus haben, lässt sich der Umzug teilen: Zuerst kommt in die neue Wohnung, was zum Wohnen gebraucht wird, der Rest folgt später in Ruhe.
Das nimmt Druck aus den Entscheidungen. Was Sie noch nicht einordnen möchten, bleibt vorerst stehen und wird beim zweiten Termin geklärt. Sagen Sie uns beim Besichtigungstermin, ob Sie so vorgehen möchten, dann planen wir es von Anfang an ein.
Wenn Angehörige mitentscheiden
Nicht jeder, der den Umzug organisiert, wohnt in der Nähe. Deshalb können Angebote, Rückfragen und Absprachen auch telefonisch oder schriftlich mit den Angehörigen geklärt werden. Wichtig ist für uns nur, wer bei Rückfragen entscheiden kann.
Was mitkommt und wie die neue Wohnung eingerichtet wird, richtet sich nach den Wünschen der Person, die dort einzieht.
Räumung und besenreine Übergabe
Soll das Haus leer übergeben werden, übernehmen wir das Ausräumen und die Entsorgung. Das betrifft in der Regel auch Souterrain, Dachboden und Garage. Ob das direkt beim Umzug oder erst später geschieht, richtet sich nach Ihrem Termin.
Bevor geräumt wird, klären wir mit Ihnen, welche persönlichen Dinge unbedingt erhalten bleiben sollen. Finden wir beim Ausräumen Unterlagen, Fotos oder Erinnerungsstücke, werden diese nicht entsorgt, sondern separat gesammelt und Ihnen übergeben.
Zuschuss der Pflegekasse
Liegt ein Pflegegrad vor und verbessert der Umzug die Wohnsituation, kann ein Zuschuss der Pflegekasse nach § 40 Absatz 4 SGB XI infrage kommen, bis zu 4.180 € je Maßnahme und bereits ab Pflegegrad 1. Der Antrag sollte vor dem Umzug gestellt werden. Für eine Direktabrechnung mit der Pflegekasse benötigen wir den Bewilligungsbescheid vor dem Umzug. Voraussetzungen und Ablauf haben wir auf Umzug mit Pflegegrad zusammengestellt.
Was den Aufwand bestimmt
Der Preis hängt am Aufwand, nicht am Alter. Maßgeblich sind die Menge über alle Ebenen, die Treppen im Haus, der Weg von der Haustür bis zum Fahrzeug, die Stellfläche an der aktuellen Adresse und die Angaben zum Zugang am neuen Wohnort, dazu Möbellift, Montageumfang sowie Räumung und Entsorgung. Preisbeispiele nach Wohnungsgröße finden Sie unter Umzugskosten, Kartons und Material unter Verpackungsmaterial. Den verbindlichen Preis für die vereinbarten Leistungen nennen wir nach der Besichtigung.
Häufige Fragen zum Seniorenumzug
In unserem Haus geht es über mehrere halbe Ebenen. Ist das ein Problem?
Nein, es ändert nur die Planung. Versetzte Ebenen bedeuten mehr Wege und oft engere Wendungen im Treppenhaus. Beides sehen wir uns beim Termin an und rechnen die Zeit von vornherein ein, statt sie am Umzugstag zu entdecken.
Können wir zuerst einziehen und das Haus später leeren?
Ja, solange Sie in dieser Zeit noch Zugang zum Haus haben. Viele empfinden das als angenehmer, weil der erste Tag kürzer ausfällt und der Rest ohne Termindruck entschieden werden kann.
Wir haben ein Klavier, das seit Jahrzehnten im Haus steht.
Sagen Sie uns davon möglichst vor dem Besichtigungstermin. Instrumente und andere schwere Einzelstücke planen wir gesondert ein, einschließlich Schutz, Transportweg und Absicherung.
Wir brauchen nur einen Teil der Möbel. Was passiert mit dem Rest?
Was in der Familie bleibt, bringen wir auf Wunsch an eine zweite Adresse. Was niemand übernimmt, entsorgen wir fachgerecht. Beides steht als eigene Position im Angebot, damit Sie sehen, was es kostet.
Wie früh sollten wir uns melden?
Sobald der Termin absehbar ist, denn vor dem Umzugstag liegt noch die Besichtigung. Zum Monatswechsel und in den Sommermonaten sind die Fahrzeuge zuerst vergeben. Für kurzfristige Termine lohnt die Anfrage trotzdem.
Bekommen wir die Umzugskartons geliefert?
Ja, wir liefern die Kartons vor dem Umzug und holen sie danach wieder ab. Die Preise stehen unter Verpackungsmaterial. Auf Wunsch übernehmen wir das Verpacken vollständig.
Wird die Küche am neuen Wohnort wieder aufgebaut?
Ja. Unsere Monteure bauen die Küche ab, am neuen Wohnort wieder auf und schließen vorhandene Geräte an. Nicht enthalten ist die Elektroinstallation. Neue Leitungen oder Anschlüsse zu setzen ist einem Fachbetrieb vorbehalten.
Schreiben oder anrufen, dann sehen wir es uns an
Für den Anfang genügen die jetzige Adresse, das Ziel und ein ungefährer Termin. Alles Weitere klären wir beim Besichtigungstermin, auf Wunsch gemeinsam mit Ihren Angehörigen.
Erreichbar Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr unter 02202 2894963.
Besichtigungstermin vereinbaren, kostenfrei und unverbindlich
Wir sind im gesamten Stadtgebiet unterwegs:
Stadtmitte, Bensberg, Refrath, Schildgen, Paffrath, Hebborn, Gronau, Herkenrath, Sand, Frankenforst, Lustheide, Kippekausen, Moitzfeld und Katterbach, dazu das nähere Umland.